Community Marketing
Erfolgreiche Communities sind aktive Communities, die folglich aus aktiven Usern bestehen.
Im Schnitt ist jeder 50. User ein so genannter Power-User. Ein User der weit überproportional aktiv ist und damit durch seine Aktivität einen großen Mehrwert für eine Community darstellt. Diese Power-User sind die Grundlage einer jeden Community und deren wertvollstes Gut. Der erste Power-User ist im Normalfall der Gründer einer Community. Den guten Kontakt zu allen weiteren Power-Usern gilt es zu pflegen um sie als solche zu halten.
Die kritische Masse bis eine Community zum Selbstläufer wird ist sehr unterschiedlich. Bei Vereins-Communities reichen schon wenige aktive Mitglieder. Öffentliche Special Interest Communities können ab einer vierstelligen Nutzerzahl zum selbständigen Leben erwachen. Bis jedoch General-Interest Communities zum Selbstläufer werden sind schnell mittlere fünfstellige Nutzerzahlen erforderlich.
Durch aktives Marketing gilt es diese Nutzerzahlen zu erreichen.
Marketing-Maßnahmen zur Anwerbung neuer Nutzer lassen sich am besten nach dem Pay per Lead Modell vergüten. Dabei wird ein Dienstleister pro neuer Anmeldung vergütet. Für qualifizierte Nutzer sind gegenwärtig bis zu 2 Euro pro Nutzer zu zahlen.
Da die neuen Nutzer nur die halbe Miete sind, gilt es auch interne Community Marketing Maßnahmen zu fahren, die die Bestandsnutzer und vor allem die Power User umwerben.
Neue User können aber auch durch die geschickte Platzierung der Community-Inhalte in Suchmaschinen gewonnen werden. Diese Community Ranking Maßnahmen greifen natürlich in erster Linie auf die von den Power-Usern generierten Inhalte zurück.
